Pferdefleisch für die Hundeernährung

Pferdefleisch im Hundefutter: Vorteile & Eignung für Allergiker | Petsfirst

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Pferdefleisch im Hundefutter: Vorteile & Eignung für Allergiker

Hundefutter mit Pferdefleisch – hochwertiges Protein für sensible Hunde

Pferdefleisch hat viele Vorteile für Hunde: hochwertiges Protein, vergleichsweise wenig Fett und reich an Mineralstoffen & B-Vitaminen. Außerdem gilt es in der Praxis als hypoallergen – ideal für sensible Fellnasen.

Warum Pferdefleisch eine starke Wahl ist

  • Hoher Proteingehalt: Liefert leicht verdauliches Eiweiß (ca. 20–22 % im Frischfleisch) zur Unterstützung von Muskulatur, Immunsystem und Regeneration.
  • Geringer Fettgehalt: Je nach Schnitt oft nur 2–5 % – hilfreich bei Übergewicht oder wenn ein moderater Fettanteil gewünscht ist.
  • Wertvolle Mikronährstoffe: Eisen, Zink und Selen sowie die Vitamine B12, B6 und B3 unterstützen Blutbildung, Energiehaushalt und Nervenfunktion.
Tipp: Pferdefett enthält einen höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren – ein Pluspunkt für den Stoffwechsel.

Nährstoff-Highlights (Überblick)

NährstoffBesonderheit
Protein Hochwertig & gut verwertbar
Fett Vergleichsweise niedrig (schnittabhängig)
Eisen Unterstützt Blutbildung & Sauerstofftransport
Zink & Selen Immunsystem & Zellschutz
B-Vitamine (B12, B6, B3) Stoffwechsel, Nerven, Energie

Für wen ist Pferd besonders geeignet?

  • Hunde mit Allergien/Unverträglichkeiten gegen häufige Proteine (z. B. Huhn, Rind).
  • Hunde im Gewichtsmanagement oder mit Bedarf an moderatem Fettgehalt.
  • Hunde in Rekonvaleszenz (z. B. nach Krankheit), wenn leicht verdauliches Eiweiß gefragt ist.
  • Wählerische Hunde, denen ein milder Geschmack zusagt.

Pferdefleisch für sensible & allergische Hunde

Pferdefleisch gilt in der Praxis als hypoallergen, weil es seltener in Standardfuttern vorkommt. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit einer vorherigen Sensibilisierung gering. Viele Tierärztinnen und Tierärzte nutzen Pferd in Eliminationsdiäten, um Unverträglichkeiten einzugrenzen.

Fütterungstipps aus der Praxis

  1. Langsam umstellen: Über 5–7 Tage den Anteil des neuen Futters schrittweise erhöhen.
  2. Schonende Verarbeitung bevorzugen: Nassfutter mit hohem Fleischanteil, Monoprotein-Sorten oder schonend getrocknete Snacks.
  3. Klarheit bei Allergien: Auf Monoprotein achten und Zutatenliste genau prüfen.
  4. Portionen im Blick behalten: Energiebedarf, Aktivität, Alter und Figur deines Hundes berücksichtigen.

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Häufige Fragen (FAQ)

Ist Pferdefleisch gut für Hunde?

Ja. Es liefert hochwertiges Protein, hat meist wenig Fett und ist reich an Eisen, Zink, Selen sowie B-Vitaminen – ideal für Vitalität und Muskulatur.

Eignet sich Pferdefleisch für Allergiker?

In vielen Fällen ja. Als selteneres Protein gilt es als hypoallergen und ist oft Teil von Eliminationsdiäten. Bei Diagnose & Plan bitte Tierarzt/-ärztin einbeziehen.

Wie stelle ich sicher, dass wirklich nur Pferd drin ist?

Achte auf Monoprotein und eine klare Deklaration. Bei Snacks: kurze Zutatenliste, keine unnötigen Zusätze.

Gibt es Hunde, für die Pferd nicht passt?

Bei speziellen Diäten oder Erkrankungen kann eine andere Eiweißquelle sinnvoll sein. Hol dir im Zweifel tierärztlichen Rat.


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